Frisch und sauber in den Frühling – Tipps für den Frühjahrsputz

Das lateinische Wort „februare“ bedeutet so viel wie „reinigen“ oder „putzen“. Der Februar war nämlich schon bei den alten Römern die Zeit, in der Wintermief, Aschestaub und Schmutz aus den Häusern geschafft wurden. Alles wurde von oben bis unten aufgeräumt, sauber gemacht und man trennte sich von überflüssigem Hausrat. Noch heute hat der Frühjahrsputz in vielen Haushalten Tradition. Sobald die Sonne höher steigt, die Tage länger und die Temperaturen angenehmer werden, greifen zahlreiche Hausfrauen und -männer zu Lappen und Eimer. Fenster werden geputzt, Schränke ausgemistet, Haushaltsgeräte gründlich gereinigt (gelegentlich prüfen, ob sich die Neuanschaffung eines Gerätes mit einer besseren Energieeffizienz lohnt) und alles blitzblank poliert.

Planvolles Vorgehen erleichtert die Arbeit

Wer an verschiedenen Ecken gleichzeitig beginnt, verliert schnell die Übersicht. Am besten funktioniert es, wenn man sich einen Raum nach dem anderen vornimmt. Zuerst wird aufgeräumt, dann Überflüssiges aussortiert. Während dem einen das Wegwerfen ganz leicht fällt, tut sich ein anderer vielleicht schwer damit. Ganz egal, welcher „Entrümpelungstyp“ zu Werke geht: Hinterher wird er sich regelrecht befreit fühlen.

Putzen von oben nach unten

Sind die Gardinen abgenommen und rotieren schon in der Waschmaschine, ist Zeit die Fenster zu putzen. Gerade im Frühling bietet es sich an, auch die Rahmen und Fensterbretter sorgfältig zu reinigen. Danach werden die Scheiben blank geputzt. Sind Heizkörper vorhanden, sollten diese gleich mit abgewischt werden. Spezielle Bürsten erleichtern das Reinigen enger Stellen und verwinkelter Ecken. Nachdem die Möbel staubfrei sind und mit einer pflegenden Politur versehen wurden, sind die Böden an der Reihe. Stark strapazierte Teppiche oder Auslegeware benötigen eventuell eine Tiefenreinigung mit Schaumreiniger, vielleicht ist das Entfernen vorhandener Flecken aber auch schon ausreichend. Danach wird gesaugt, glatte Böden gründlich mit einem pflegenden Mittel gewischt.

Eine spezielle Kur für Badezimmer und Küche

Gerade in diesen beiden Räumen sammelt sich übers Jahr besonders viel Schmutz an. In der Küche lagert über sämtlichem Mobiliar ein leichter Fettfilm und viele Haushaltsgeräte und Armaturen müssen entkalkt und gewartet werden. Vieles geht einfacher von der Hand, wenn die entsprechenden Mittel aufgebracht werden und einige Zeit zum Einwirken haben. Derweil lassen sich andere Dinge erledigen. Später kann man den gelösten Schmutz einfach wegwischen oder abspülen.

Das Aufhängen der strahlend weißen Gardinen ist der krönende Abschluss eines jeden Putzmanövers. Danach heißt es: Füße hoch, ausruhen und genießen.